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Löwenzahnhonig Rezept: Veganer Honig-Ersatz aus Löwenzahn

Goldgelb, blumig und angenehm karamellig: Löwenzahnhonig ist ein echter Klassiker unter den selbst gemachten Frühlingsrezepten. Dabei steckt gar kein Honig im Glas. Aus frischen Löwenzahnblüten, Wasser, Zucker und etwas Zitrone entsteht ein dickflüssiger Sirup, der optisch und geschmacklich erstaunlich nah an Honig herankommt.

Das Rezept ist unkompliziert, braucht nur wenige Zutaten und eignet sich wunderbar, wenn im Frühjahr überall Löwenzahn blüht. Du kannst den veganen Honig-Ersatz aufs Brot geben, in Tee rühren, zum Süßen von Desserts verwenden oder zum Backen einsetzen.

Wichtig: Löwenzahnhonig ist botanisch und rechtlich kein Honig. Er ist ein selbst gemachter Sirup beziehungsweise Honig-Ersatz. Genau deshalb ist er auch für eine vegane Ernährung geeignet.

Was du in diesem Artikel erfährst

  • wie du Löwenzahnhonig aus frischen Blüten selber machst
  • welche Löwenzahnblüten sich zum Sammeln eignen
  • warum Zitronensaft im Rezept wichtig ist
  • wie du die richtige Konsistenz bekommst
  • wie du Löwenzahnhonig aufbewahrst
  • was du bei der Haltbarkeit beachten solltest
  • wie du den veganen Honig-Ersatz verwenden kannst
  • welche Varianten mit Vanille, Orange oder Gewürzen lecker sind
  • was bei der traditionellen Verwendung von Löwenzahn zu beachten ist

Löwenzahnhonig selber machen, das Wichtigste auf einen Blick

EigenschaftLöwenzahnhonig
Zubereitungszeitca. 30 Minuten + Ziehzeit
Kochzeitca. 60–90 Minuten
Schwierigkeiteinfach
Mengeca. 2–3 kleine Gläser
Ernährungvegan
Geschmackblumig, mild, karamellig
KonsistenzSirup bis streichfähiger Honig-Ersatz
HauptzutatenLöwenzahnblüten, Zucker, Zitrone
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Löwenzahnhonig Rezept

Zutaten

Für etwa 2 bis 3 kleine Gläser benötigst du:

  • 150–200 g frische Löwenzahnblüten
  • 1 Liter Wasser
  • 700–900 g Zucker
  • 1 Bio-Zitrone
  • optional: 1 TL Vanilleextrakt oder etwas Vanillepulver

Die Zuckermenge kannst du innerhalb dieses Rahmens anpassen. Mit mehr Zucker wird der Löwenzahnhonig süßer und meist etwas dickflüssiger. Für eine gute Konsistenz ist es hilfreich, die Masse am Ende ausreichend einzukochen.

Welcher Zucker eignet sich?

Für das Grundrezept funktioniert normaler Haushaltszucker sehr gut. Wer einen kräftigeren, leicht karamelligen Geschmack möchte, kann einen Teil durch 🛒Rohrohrzucker* ersetzen.

Eine mögliche Mischung wäre:

  • 600 g weißer Zucker
  • 200 g Rohrohrzucker

Auch reiner Rohrohrzucker funktioniert, verändert allerdings Farbe und Geschmack deutlich.

So machst du Löwenzahnhonig selber

1. Löwenzahnblüten sammeln

Sammle die Blüten an einem trockenen, sonnigen Tag. Besonders schön geöffnet sind die gelben Blüten häufig um die Mittagszeit.

Wähle Stellen, die möglichst wenig belastet sind. Straßenränder, stark frequentierte Wege, Hundewiesen oder Flächen, die mit Pflanzenschutzmitteln behandelt worden sein könnten, solltest du meiden.

Verwende nur Pflanzen, die du sicher als Löwenzahn bestimmen kannst.

Für das Rezept brauchst du vor allem die gelben Blütenköpfe.

2. Blüten vorbereiten

Entferne grobe Pflanzenteile und kontrolliere die Blüten auf kleine Insekten.

Die Blüten kannst du vorsichtig ausschütteln. Ein gründliches Waschen ist möglich, dabei geht allerdings ein Teil des Blütenaromas verloren.

Wenn du die Blüten wäschst, lass sie anschließend gut abtropfen.

3. Blüten auskochen

Gib die Löwenzahnblüten zusammen mit einem Liter Wasser in einen großen Topf.

Bringe alles langsam zum Kochen und lass die Mischung anschließend etwa 20 bis 30 Minuten leicht köcheln.

Danach den Topf vom Herd nehmen.

Jetzt kommt der wichtige Teil: Die Blüten-Wasser-Mischung sollte mehrere Stunden ziehen. Noch aromatischer wird der Sud, wenn du ihn über Nacht abgedeckt stehen lässt.

4. Löwenzahnsud abseihen

Am nächsten Tag wird die Flüssigkeit durch ein 🛒feines Sieb* oder ein sauberes 🛒Tuch* gegossen.

Drücke die Blüten dabei gut aus, damit möglichst viel Flüssigkeit und Aroma im Sud bleiben.

Die ausgekochten Blüten kannst du anschließend entsorgen.

Jetzt hast du einen goldgelben bis bernsteinfarbenen Löwenzahnsud.

5. Zucker und Zitrone hinzufügen

Miss die Flüssigkeit noch einmal ab.

Gib den Sud zurück in den sauberen Topf und füge den Zucker hinzu.

Von der Bio-Zitrone kannst du etwas fein abgeriebene Schale verwenden. Anschließend den Saft auspressen und ebenfalls in den Topf geben.

Die Zitronensäure sorgt für eine angenehm frische Note und bringt etwas Gegengewicht zur starken Süße.

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6. Löwenzahnhonig einkochen

Erhitze die Mischung langsam und lass sie ohne Deckel leicht köcheln.

Das kann je nach Ausgangsmenge etwa 60 bis 90 Minuten dauern.

Rühre zwischendurch um und behalte die Konsistenz im Auge.

Der Sud wird während des Kochens immer dunkler und konzentrierter. Dabei verdampft Wasser und aus dem dünnen Blütensud entsteht nach und nach ein dickflüssiger Sirup.

Wichtig: Die Masse wird beim Abkühlen noch deutlich fester.

7. Die richtige Konsistenz testen

Die einfachste Methode ist die Tellerprobe.

Stelle einen kleinen Teller für einige Minuten in den Kühlschrank. Gib anschließend einen Tropfen des heißen Löwenzahnhonigs darauf.

Lass ihn kurz abkühlen und prüfe die Konsistenz.

Ist er noch sehr dünn, kannst du ihn weiter einkochen.

Ist er bereits dickflüssig und zieht leicht Fäden, kannst du ihn vom Herd nehmen.

Hier lohnt es sich, etwas Geduld zu haben. Zu langes Einkochen kann dazu führen, dass der Löwenzahnhonig nach dem vollständigen Abkühlen sehr fest wird.

Warum wird mein Löwenzahnhonig nicht fest?

Das ist eine der häufigsten Fragen bei diesem Rezept.

Löwenzahnhonig enthält kein Geliermittel. Seine Konsistenz entsteht vor allem durch das Verdampfen von Wasser und den hohen Zuckeranteil.

Wenn dein Löwenzahnhonig nach dem Abkühlen noch sehr flüssig ist, wurde wahrscheinlich noch nicht genug Flüssigkeit reduziert.

Du kannst ihn einfach wieder in den Topf geben und weiter einkochen.

Dabei solltest du allerdings nicht ausschließlich nach der Kochzeit gehen. Die Ausgangsmenge, Topfgröße und Hitze beeinflussen die Verdampfung.

Ein breiter Topf kann beispielsweise deutlich schneller reduzieren als ein schmaler, hoher Topf.

Löwenzahnhonig in Gläser abfüllen

Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, füllst du den heißen Sirup in sehr saubere, hitzebeständige Schraubgläser.

🛒Kleine Marmeladengläser* eignen sich besonders gut, weil du nach dem Öffnen nicht gleich eine große Menge verbrauchen musst.

Für selbst gemachte Aufstriche und Sirupe sind saubere Gläser und unbeschädigte Deckel wichtig. Das Bundeszentrum für Ernährung weist bei selbst gemachten Vorräten ausdrücklich auf sorgfältige Küchenhygiene und saubere Gläser hin. 

Ein 🛒kleiner Marmeladentrichter* ist ebenfalls praktisch. Damit landet der heiße Sirup leichter im Glas und weniger davon am Glasrand.

Wie lange ist Löwenzahnhonig haltbar?

Hier würde ich bewusst keine pauschale Jahresangabe machen.

Löwenzahnhonig aus diesem Rezept ist ein selbst gemachter Sirup. Wie lange er tatsächlich hält, hängt unter anderem von Zuckergehalt, Wasseranteil, Sauberkeit bei der Herstellung und Lagerung ab.

Für eine möglichst sichere Vorgehensweise:

  • saubere, unbeschädigte Gläser verwenden
  • den Löwenzahnhonig heiß abfüllen
  • Gläser direkt verschließen
  • kühl und dunkel lagern
  • nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren
  • immer einen sauberen Löffel verwenden
  • bei Schimmel, Gärgeruch, ungewöhnlichem Aussehen oder aufgeblähtem Deckel komplett entsorgen

Das BZfE betont, dass Hygiene, Temperatur, Licht, Luft und Feuchtigkeit die Haltbarkeit selbst gemachter Lebensmittel beeinflussen. 

Für dieses einfache Rezept würde ich ungeöffnete Gläser vorsichtshalber ebenfalls eher kühl lagern und den Inhalt nach dem Öffnen zügig verbrauchen. Eine lange Lagerung bei Raumtemperatur würde ich nur mit einem geprüften, für genau dieses Produkt geeigneten Einkochverfahren und Rezept empfehlen.

Löwenzahnhonig richtig lagern

Am besten stellst du die verschlossenen Gläser an einen kühlen, dunklen Ort.

Nach dem Öffnen gehört das Glas in den Kühlschrank.

Achte beim Entnehmen darauf, dass kein Wasser, Krümel oder anderer Schmutz in das Glas gelangt. Ein sauberer Löffel verlängert die Qualität.

Wenn du Veränderungen bemerkst, gilt: lieber entsorgen.

Auf Geschmack und Geruch allein sollte man sich bei verdorbenen Lebensmitteln nicht als einzige Sicherheitskontrolle verlassen. 

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So kannst du Löwenzahnhonig verwenden

Der vegane Honig-Ersatz ist überraschend vielseitig.

Auf Brot und Brötchen

Ganz klassisch kannst du Löwenzahnhonig wie Honig auf Brot, Toast oder Brötchen geben.

Besonders gut passt er zu:

  • veganem Frischkäse
  • Nussmus
  • Erdnussmus
  • Margarine
  • Banane
  • Apfel
  • Haferbrot

Im Tee

Ein Teelöffel Löwenzahnhonig verleiht schwarzem Tee, Kräutertee oder Früchtetee eine süße, blumige Note.

Wenn du den Geschmack möglichst intensiv erhalten möchtest, kannst du ihn erst nach dem Abkühlen des Tees einrühren.

Für Desserts

Der Sirup passt gut zu:

  • Naturjoghurt oder veganem Joghurt
  • Porridge
  • Milchreis
  • Grießbrei
  • Pancakes
  • Waffeln
  • Eis
  • Obstsalat

Zum Backen

Löwenzahnhonig kannst du teilweise als flüssiges Süßungsmittel einsetzen.

Besonders gut funktioniert er in:

  • Muffins
  • Bananenbrot
  • Rührkuchen
  • Haferkeksen
  • Müsliriegeln

Dabei solltest du berücksichtigen, dass der Sirup zusätzliche Flüssigkeit in den Teig bringt. Bei Rezepten mit sehr genauer Flüssigkeitsmenge ist es sinnvoll, etwas weniger andere Flüssigkeit zu verwenden.

Drei leckere Varianten für Löwenzahnhonig

Das Grundrezept kannst du problemlos geschmacklich verändern.

Löwenzahnhonig mit Vanille

Gib während des Einkochens eine halbe bis eine 🛒ganze Vanilleschote* in den Sud.

Nach dem Kochen wieder entfernen.

Die Vanille macht den Sirup weicher und runder. Diese Variante passt besonders gut zu Desserts, Porridge und Pancakes.

Löwenzahnhonig mit Orange

Ersetze einen Teil des Zitronensafts durch frisch gepressten Orangensaft.

Zusätzlich kannst du etwas unbehandelte Orangenschale verwenden.

Das Ergebnis schmeckt fruchtiger und etwas milder.

Löwenzahnhonig mit Zimt

Für eine wärmere Variante kannst du eine kleine Zimtstange während des Einkochens mitziehen lassen.

Nach dem Kochen entfernen.

Diese Version passt besonders gut zu Apfel, Haferbrei und winterlichen Desserts.

Löwenzahnhonig ohne Zitronensaft, geht das?

Ja, technisch kannst du ihn auch ohne Zitrone herstellen.

Ich würde die Zitrone trotzdem verwenden.

Der Zitronensaft bringt Säure und Frische in das Rezept und verhindert, dass der Geschmack ausschließlich süß wirkt. Gerade bei einem Sirup mit viel Zucker macht das einen deutlichen Unterschied.

Außerdem wird Löwenzahnhonig dadurch geschmacklich ausgewogener.

Kann man Löwenzahnhonig mit weniger Zucker machen?

Ja, du kannst die Zuckermenge reduzieren.

Dabei verändert sich allerdings das Ergebnis.

Weniger Zucker bedeutet:

  • weniger Süße
  • dünnere Konsistenz
  • möglicherweise kürzere Haltbarkeit
  • stärkerer Eigengeschmack des Löwenzahns

Zucker trägt bei vielen selbst gemachten Aufstrichen und Sirupen auch zur Haltbarkeit bei. Eine Reduzierung sollte daher nicht einfach mit der Erwartung verbunden werden, dass der Sirup genauso lange hält. 

Wenn du weniger Zucker möchtest, würde ich lieber eine kleinere Menge herstellen und diese im Kühlschrank aufbewahren.

Muss man die Löwenzahnblüten waschen?

Das ist eine Frage, bei der es unterschiedliche Vorgehensweisen gibt.

Wenn du die Blüten an einer sauberen Stelle gesammelt und sorgfältig kontrolliert hast, kannst du sie vorsichtig ausschütteln und direkt weiterverarbeiten.

Wenn du sie wäschst, gehen allerdings wasserlösliche Aromastoffe verloren.

Bei selbst gesammelten Pflanzen ist die wichtigste Frage deshalb bereits beim Sammeln: Wo wurden sie gesammelt und wie sauber ist der Standort?

Straßenränder, Hundewiesen, stark verschmutzte Flächen und unbekannte behandelte Wiesen gehören nicht in den Kochtopf.

Kann man Löwenzahnhonig aus allen Löwenzahnblüten machen?

Verwende nur Pflanzen, die du sicher bestimmen kannst.

Der gewöhnliche Löwenzahn, wie er auf vielen Wiesen und im Garten wächst, eignet sich für dieses Rezept.

Beim Sammeln solltest du außerdem darauf achten, nicht ganze Flächen leer zu sammeln. Lass ausreichend Pflanzen stehen und berücksichtige Insekten, die die Blüten als Nahrungsquelle nutzen.

Ein sonniger Tag ist ideal, weil die Blüten dann weit geöffnet sind.

Löwenzahn und Gesundheit: Was stimmt wirklich?

Löwenzahn wird seit langer Zeit traditionell als Nutz- und Heilpflanze verwendet. Daraus lassen sich allerdings keine pauschalen Aussagen über eine medizinische Wirkung des fertigen Löwenzahnhonigs ableiten.

Vor allem sollte man zwischen einem kulinarischen Rezept und einem pflanzlichen Arzneimittel unterscheiden.

Löwenzahnhonig aus diesem Rezept ist in erster Linie ein süßer Sirup beziehungsweise veganer Honig-Ersatz. Er ist kein Arzneimittel und sollte nicht als Behandlung für Krankheiten dargestellt werden.

Auch die Bezeichnung „Honig“ ist hier eine kulinarische Umschreibung. Echter Honig entsteht durch Bienen aus Nektar und wird anschließend im Bienenstock verarbeitet. Löwenzahnhonig besteht dagegen aus einem aufgekochten Blütensud und Zucker.

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Wichtige Hinweise zum Sammeln

Beim Sammeln von Wildpflanzen lohnt sich ein genauer Blick.

Achte darauf:

  1. Nur sicher bestimmte Pflanzen zu sammeln.
  2. Nicht an stark befahrenen Straßen zu sammeln.
  3. Flächen mit möglicher Pflanzenschutzmittelbehandlung zu meiden.
  4. Keine stark verschmutzten Wiesen zu verwenden.
  5. Nur so viel zu sammeln, wie du tatsächlich verarbeiten möchtest.
  6. Genügend Blüten für Insekten stehen zu lassen.

Gerade beim Löwenzahn ist das angenehm unkompliziert: Er wächst vielerorts und lässt sich bei geeigneten Bedingungen leicht in größeren Mengen sammeln.

Mein Tipp

Nicht zu dunkel einkochen

Ich finde, Löwenzahnhonig muss nicht möglichst dunkel und dick sein.

Der beste Zeitpunkt zum Abfüllen ist für mich erreicht, wenn der Sirup noch etwas flüssiger wirkt, als du ihn später haben möchtest.

Warum?

Weil er beim Abkühlen nachdickt.

Wenn du ihn so lange kochst, bis er im heißen Zustand bereits die Konsistenz von festem Honig hat, kann er nach dem vollständigen Abkühlen sehr zäh werden.

Lieber einmal zu früh die Tellerprobe machen und gegebenenfalls noch ein paar Minuten weiterkochen.

Häufige Fragen zum Löwenzahnhonig

Warum schmeckt mein Löwenzahnhonig bitter?

Das kann verschiedene Gründe haben. Zum einen besitzt Löwenzahn einen eigenen herben Geschmack. Zum anderen können zu viele grüne Pflanzenteile oder ein sehr langes Auskochen den Geschmack verändern.

Auch die verwendete Blütenmenge spielt eine Rolle.

Wenn du einen milden Löwenzahnhonig möchtest, verwende überwiegend die gelben Blüten und entferne möglichst viele grobe grüne Bestandteile.

Warum ist mein Löwenzahnhonig zu flüssig?

Dann wurde wahrscheinlich noch nicht genug Wasser reduziert.

Koche ihn bei niedriger bis mittlerer Hitze weiter und mache zwischendurch die Tellerprobe.

Warum ist mein Löwenzahnhonig zu fest?

Du hast ihn vermutlich etwas zu lange einkochen lassen.

Erwärme ihn vorsichtig mit einem kleinen Schluck Wasser und rühre gut um. Danach kannst du die Konsistenz erneut prüfen.

Kann ich Löwenzahnhonig verschenken?

Ja, dafür eignet er sich hervorragend.

Fülle ihn in 🛒kleine Gläser* und beschrifte sie mit:

„Löwenzahnhonig – veganer Honig-Ersatz“

Zusätzlich würde ich das Herstellungsdatum auf das Etikett schreiben.

Gerade kleine Gläser eignen sich schön als selbst gemachtes Mitbringsel.

Ist Löwenzahnhonig vegan?

Ja. Im Rezept wird kein tierisches Produkt verwendet.

Die Bezeichnung „Honig“ bezieht sich hier auf die honigähnliche Verwendung und Konsistenz. Für eine vegane Ernährung ist das Rezept geeignet.

Kann man Löwenzahnhonig einfrieren?

Grundsätzlich lässt sich ein zuckerreicher Sirup einfrieren, allerdings verändert sich die Konsistenz. Für die normale Haushaltsmenge würde ich eher kleine Gläser herstellen und diese gekühlt lagern.

Fazit

Löwenzahnhonig ist eine einfache Möglichkeit, die gelben Frühlingsblüten kulinarisch zu nutzen. Aus Löwenzahnblüten, Wasser, Zucker und Zitrone entsteht ein aromatischer Sirup, der sich wunderbar als veganer Honig-Ersatz verwenden lässt.

Das Geheimnis liegt weniger in komplizierten Zutaten als in der richtigen Konsistenz. Lass den Blütensud ausreichend lange ziehen und reduziere ihn anschließend langsam. Mit der Tellerprobe findest du heraus, wann der Löwenzahnhonig fertig ist.

Wichtig ist auch ein realistischer Umgang mit der Haltbarkeit: Der selbst gemachte Sirup ist kein industriell geprüftes Konservenprodukt. Saubere Gläser, hygienisches Arbeiten, eine kühle Lagerung und ein sorgfältiger Umgang nach dem Öffnen sind deshalb entscheidend. 

Und dann bleibt eigentlich nur noch die schönste Frage: Wofür verwendest du dein erstes Glas. Auf dem Frühstücksbrot, im Tee oder über warmen Pancakes?

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